In dieser Folge sprechen wir mit Markus Böckle über körper- und leibtherapeutische Interventionen in der Psychotherapie. Im Zentrum steht die Frage, wie sich psychische Prozesse nicht nur im Gespräch, sondern auch im Körper zeigen und wie therapeutische Arbeit diese Dimension achtsam einbeziehen kann.
Wir widmen uns auch der Idiopraxie als Heilkraft der Selbstberührung: einer Praxis, die Wahrnehmung vertieft, Selbstregulation unterstützt und den Zugang zu inneren Zuständen über den Leib ermöglicht. Dabei geht es um die feine Unterscheidung zwischen Körper als Objekt und Leib als gelebter Erfahrung und darum, wie Berührung, Haltung und Bewegung therapeutische Prozesse vertiefen können.
Eine Folge über Resonanz, Selbstkontakt und die Bedeutung verkörperter Erfahrung in einer Zeit, die oft stark kognitiv geprägt ist.